🇮🇹
Die letzten zweihundert Kilometer bis zu unserem nächsten längeren Stopp lagen vor uns:
Vom 21.05. bis 25.05. sollte der Lago d’Iseo unser Zuhause auf Zeit werden.
Am Stellplatz angekommen begann erstmal der inzwischen eingespielte Aufbau-Marathon. Mit unserem ganzen Gedöhns, Gerödel, Kisten, Taschen, Technik, Küchenzeug und dem restlichen „Das-könnte-man-ja-vielleicht-brauchen“-Inventar dauert es gut und gerne zweieinhalb Stunden, bis alles an seinem Platz steht und das Basislager einsatzbereit ist.
Wären wir mit einem Van schneller fertig? Vermutlich schon.
Aber wir haben uns ganz bewusst für das Dachzelt entschieden — und möchten es ehrlich gesagt auch nicht missen.
Diesen großen Aufbau betreiben wir allerdings nur bei längeren Stopps. Für eine einzelne Nacht geht das Ganze deutlich minimalistischer: Parkplatz suchen, Dach aufklappen, fertig. In zehn Minuten sitzen wir oben im Zelt. Dann gibt es morgens aber eben auch nur die improvisierte Stehküche und Kaffee auf die Hand.
Doch nun zum Lago d’Iseo …
Was soll ich sagen?
Typisch westfälisches Fazit:
Da kannst‘e nicht meckern!
Wasser … nass.
Sonne … warm. Sehr warm. Heiß.
Wind … Der hat keine Puste mehr. 🥵
Nachdem alles aufgebaut war, merkten wir allerdings schnell, wie sehr die lange Fahrt noch in den Knochen steckte. Also beschlossen wir spontan: heute kein großes Programm mehr. Es war ohnehin schon 15 Uhr.
Also erstmal frisch machen, kurz durchatmen und dann gegen 18 Uhr mit unseren Bodenstühlen runter ans Seeufer.
Pizza auf den Knien.
Limoncello in der Hand.
Oder zwei. Oder drei. hicks 🍋
Irgendwo zwischen untergehender Sonne, glitzerndem Wasser und Stimmengewirr fehlte eigentlich nur noch jemand, der „O sole mio“ anstimmt. 🎶
Und während langsam die Abendstimmung über den See zog, schmiedeten wir schon Pläne für den nächsten Tag:
Eine Wanderung auf Monte Isola — der großen Insel mitten im See.
Und wer weiß … vielleicht gibt es dort dann auch endlich wieder ordentlich Photonen für die Speicherkarte. 📷
🌡️ 26 °C










